Broschüre „Worte einer verstorbenen Person zu (ihrer) Demenz“
von Angelika Drochner

Eine demente Person erzählt in eigenen Worten zu ihrer Demenz:

Meine verstorbene Tante hat mir eine Botschaft übermittelt, in der sie von ihrer eigenen Demenz erzählt. Sie war einige Jahre in einem Pflegeheim, weil sie keinen Kontakt mehr zu ihren Angehörigen aufbauen konnte und aggressiv war. Mich berührt dieser Text bei jedem Lesen neu. 

Hier das Vorwort von ihr: 

Demenz ist eine Krankheit, die allen viel abfordert: den Angehörigen aber auch den Erkrankten selber. Gewohnheiten, Zusammengehörigkeit nach dem bisherigen Muster, gesellschaftliche Konventionen. Alles wird auf den Kopf gestellt. Die Welt will bzw. muss neu gestaltet und erfahren werden. Alles ändert sich, stetig und dauerhaft. Das Alte kommt nicht – nie – zurück. Es ist weg.

Dafür gibt es neuen Kontakt auf anderer, emotionaler Ebene, der in der Intensität und auf die Art neu ist. Es ergeben sich neue, andere Möglichkeiten – für eine begrenzte Zeit – dann ist es wieder anders. Bis zum Schluss nur noch eine ganz dünne Brücke da ist, die so ganz anders ist als alles vorher. Es kommt alles irgendwie noch an – aber eher als Emotionen, Gefühl, Wahrnehmung. Nicht mehr als Gedanke, Tatsache, Wort…

So müssen also alle umlernen, sich neu einlassen. Neues lernen, Neues versuchen. Dabei scheitern, versagen, sich verlieren und doch auch immer wieder neu und anders finden. 

Es ist gut es zu versuchen und sich einzulassen. 

Es tut allen gut 

und hilft 

und lehrt viel.

Die Broschüre (20 Seiten) ist erhältlich bei:

Angelika Drochner
Telefon: 05863-983051
kontakt@angelikadrochner.de

Preis:  6 € zuzüglich 2 € Versandkosten

Wenn Du mehr über Angelikas Arbeit erfahren möchtest, kannst Du das auf Ihrer Website www.angelikadrochner.de tun oder Dir ihr Profil hier im Portal anschauen.

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